Komposition Barbara

Kollektionen: Casino-Kollektion

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Kollektion „Casino“: Schmuckstücke mit Spielmotiven aus 925er Silber und vergoldetem Messing

Die Casino-Kollektion umfasst Schmuckkompositionen, die sich um die Symbole des Glücksspiels drehen: Pik-Ass, sechsseitiger Würfel, Spielchips, Roulette, Glückskleeblatt und Kartenfolge. Diese Stücke sind keine kurzlebigen Modeschmuckartikel. Es handelt sich um Kompositionen, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind, was von Anfang an klare Anforderungen an das Material stellt: Das Grundmetall muss dem täglichen Schweiß, Feuchtigkeit und dem Kontakt mit Kosmetika standhalten, und die Oberflächenbeschaffenheit muss auch nach sechsmonatigem Tragen noch erkennbar sein.

Materialien und Oberflächen der Casino-Kompositionen: Was die Daten sagen

Die Stücke der Kollektion sind hauptsächlich in zwei Metallgrundlagen erhältlich: massives 925er Silber (gesetzlicher Feingehalt 925 Tausendstel, d. h. 92,5 % reines Silber) und vergoldetes Messing (Kupfer-Zink-Legierung). Bei den vergoldeten Messingkompositionen bestimmt die Dicke der durch Galvanisierung aufgebrachten Goldschicht direkt die Lebensdauer der Oberfläche. Eine Schichtdicke von weniger als 0,5 Mikrometer nutzt sich an Reibungsstellen (Innenseite der Ringe, Rückseite der Anhänger, Kettenglieder) in weniger als drei Monaten ab. Eine galvanisch aufgebrachte Schicht von 1 Mikrometer 18-karätigem Gold hält bei täglichem Tragen etwa sechs bis zwölf Monate, sofern das Schmuckstück nicht mit Parfüm, Bleichmittel oder Meerwasser in Berührung kommt. Darüber hinaus bietet Vermeil – eine Beschichtung von mindestens 2,5 Mikrometern Gold auf einer Basis aus 925er Silber gemäß den französischen Vorschriften und der Norm NF EN ISO 2079 – eine überlegene Haltbarkeit und eine Haptik, die der von massivem Gold näher kommt.

Bei unbehandeltem 925er Silber ist das Anlaufen unvermeidlich: Silber reagiert mit Schwefelverbindungen in der Luft und bildet an der Oberfläche Silbersulfid (Ag₂S), was zu der charakteristischen grauen Patina führt. Dies ist kein Materialfehler, sondern eine bekannte elektrochemische Eigenschaft. Die Pflege mit einem mit Thiosulfat-Verbindungen getränkten Poliertuch reicht aus, um den Glanz wiederherzustellen. Einige Stücke werden rhodiniert (Aufbringen von Rhodium durch Elektrolyse, ein Metall der Platingruppe), was diesen Prozess verlangsamt und die Kratzfestigkeit verbessert; diese 0,1–0,2 Mikrometer dünne Schicht muss jedoch bei stark beanspruchten Stücken alle zwei bis drei Jahre erneuert werden.

Aufbau der Sets: passender Anhänger, Ring und Ohrringe

Eine Casino-Komposition besteht typischerweise aus zwei oder drei aufeinander abgestimmten Teilen: einem Anhänger an einer 40 bis 50 cm langen Forçat- oder Jaseron-Kette, Creolen oder Ohrsteckern mit identischem Motiv, manchmal einem Siegelring mit einer Breite von 6 bis 10 mm, der dasselbe Symbol aufgreift. Die formale Kohärenz eines Sets beruht auf der Wiederholung eines zentralen Motivs (der Würfel, das Ass) mit unterschiedlichen Proportionen: Der Anhänger kann 18 bis 25 mm hoch sein, der Ohrring 10 bis 14 mm, der Ring mit einem Cabochon in der Mitte 8 bis 12 mm. Wenn diese Proportionen eingehalten werden, bleibt die visuelle Wahrnehmung der Komposition auch bei zusammen getragenen Stücken erkennbar.

Die in diesen Kompositionen gefassten Steine sind überwiegend Zirkonia (mit Yttrium stabilisiertes ZrO₂, Mohs-Härte 8 bis 8,5) im Rundbrillant- oder Baguette-Schliff, in Zargen- oder Kornfassung. Ein 3 mm großer Zirkon im runden Brillantschliff weist einen Brechungsindex von 2,15 bis 2,18 auf, gegenüber 2,42 bei einem natürlichen Diamanten. Der Unterschied in der Dispersion ist bei direktem Lichteinfall mit bloßem Auge wahrnehmbar, unter normalen Umgebungslichtbedingungen jedoch nicht signifikant. Für Casino-Kompositionen mit begrenztem Budget bleibt der Zirkon die vernünftige Wahl gegenüber Swarovski-Kristall (Borosilikatglas mit mindestens 32 % Bleigehalt, Härte 6 auf der Mohs-Skala, stoßempfindlich) oder Kunstharz.

Kompatibilität der Schmuckstücke mit stabilisierten Piercingstellen

Bestimmte Stücke der Casino-Kollektion – insbesondere die Segment-Clicker-Ringe oder BCRs (Ball Closure Rings) mit Kleeblatt- oder Würfelmotiv – können in Piercings getragen werden, die seit mindestens 12 Monaten stabilisiert sind. Die Materialanforderungen sind streng: Für einen Hautbereich, der bereits eine Verletzung erfahren hat, wird ausschließlich Schmuck aus Titan der Güteklasse 23 nach ASTM F136 oder aus massivem 14-karätigem Gold (585er) empfohlen. Ein vergoldeter Messingring, selbst mit einer 1-Mikron-Schicht aus 18-karätigem Gold, setzt die darunterliegende Haut der Grundlegierung aus, sobald sich die Vergoldung am Verschluss oder an den Kontaktstellen abnutzt. Messing enthält Zink und je nach industrieller Legierung manchmal auch Blei; diese Elemente sind bei längerem Kontakt mit Schleimhaut oder Haut nicht inert. Für ein stabilisiertes Ohrläppchen-Piercing ist ein rhodinierter 925er-Silberstift für den kurzen täglichen Gebrauch akzeptabel. Für ein verheilte Helix- oder Tragus-Piercing sind massives 14-karätiges Gold oder Titan nach ASTM F136 die einzigen kompromisslosen Optionen.

Massives, rhodiniertes 925er Silber: geeignet für unpiercte Haut und stabilisierte Ohrläppchen, Pflege mit Antifog-Tuch, Rhodinierung alle 2–3 Jahre erneuern
Messing, 1 Mikron 18-karätig vergoldet: tägliches Tragen 6 bis 12 Monate unter normalen Bedingungen, Wasser und Parfüm vermeiden, nicht empfohlen für nicht stabilisierte Piercings
Massives 14-karätiges Gold (585 ‰): unbegrenzte Lebensdauer bei täglichem Tragen, geeignet für stabilisierte Piercingstellen, Reinigung mit neutraler Seifenlauge

Tägliche Pflege von Casino-Schmuck mit Steinfassungen

Casino-Kompositionen mit gefassten Motiven erfordern besondere Aufmerksamkeit bei den Fassungen: In geschlossenen Fassungen sammeln sich Seifen- und Talgablagerungen zwischen Stein und Metall an, was das Schmuckstück matt werden lässt und langfristig die Fassung durch eindringende Feuchtigkeit schwächen kann. Eine monatliche Reinigung mit einer weichen Zahnbürste, lauwarmem Wasser und einem Tropfen neutralem Spülmittel, gefolgt von Trocknen an der Luft oder mit einem Föhn auf Kaltstufe, reicht aus, um die Fassungen sauber zu halten. Von der Ultraschallreinigung wird bei Stücken mit Krappenfassung oder bei Steinen mit sichtbaren Einschlüssen abgeraten: Die Schwingungen bei 40 kHz können einen Zirkonia von weniger als 2 mm zerbrechen oder eine abgenutzte Fassungsklammer lösen.

Die getrennte Aufbewahrung der Schmuckstücke, jedes Stück in einem eigenen Beutel oder Fach, verhindert Kratzer durch Kontakt zwischen reliefartigen Motiven. Ein Würfel aus 925er Silber mit scharfen Kanten kann die Oberfläche eines polierten Creole-Reifs zerkratzen, wenn die beiden Teile beim Transport aneinander reiben. Dies ist keine abstrakte ästhetische Vorsichtsmaßnahme: Es ist die häufigste Ursache für sichtbare Beschädigungen an Schmuckstücken mit spiegelglatter Oberfläche aus nicht rhodiniertem Silber.