
Kompositionen: Kollektion Odyssea
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Kollektion Odyssea: aufeinander abgestimmte Schmuckkompositionen
Eine Schmuckkomposition bezeichnet eine Reihe von Stücken, die darauf ausgelegt sind, zusammenzuwirken: gleiche Formensprache, gleiche Materialpalette, gleiche Fassungslogik. Die Odyssea-Kollektion wendet dieses Prinzip auf ein maritimes Thema an, das sich in Geometrien widerspiegelt, die von organischen Unterwasserformen inspiriert sind. Bevor man sich für ein einzelnes Stück oder ein Set entscheidet, sollte man verstehen, was „Komposition“ konkret in Bezug auf Material, Verarbeitung und Haltbarkeit im täglichen Gebrauch bedeutet.
Materialien der Odyssea-Kollektion: Was die gesetzlichen Bezeichnungen bedeuten
Die Schmuckstücke der Odyssea-Kollektion sind aus 925er Sterlingsilber gefertigt, d. h. einer Legierung, die zu 92,5 % aus reinem Silber und zu 7,5 % aus einem Legierungsmetall, in der Regel Kupfer, besteht. Dieser Feingehalt von 925 ist die gesetzliche Mindestgrenze für die Verwendung der Bezeichnung „Silber“ in Frankreich (Richtlinie 93/68/EWG, Punzierung mit Eulenkopf). Beim täglichen Tragen läuft unbehandeltes 925er Silber durch den Kontakt mit Schweiß und Kosmetika innerhalb weniger Wochen an: Schwefel aus der Luft und Chloride reagieren mit der Kupferlegierung und bilden eine Schicht aus Silbersulfid. Die rhodinierten Stücke der Kollektion sind mit einer galvanischen Beschichtung aus Rhodium, einem Metall der Platingruppe, versehen, deren Dicke in der Regel zwischen 0,05 und 0,1 Mikrometer auf Silber liegt. Diese Beschichtung verlangsamt das Anlaufen und verringert die Freisetzung von Kupfer bei Hautkontakt, nutzt sich jedoch je nach ursprünglicher Dicke und Kontaktfläche nach 12 bis 24 Monaten bei regelmäßigem Tragen ab (ein Armband ist stärkerem mechanischem Abrieb ausgesetzt als ein Anhänger).
Bei den vergoldeten Stücken der Kollektion ist die Unterscheidung zwischen vergoldet und Vermeil entscheidend. Vermeil, das durch französische Vorschriften geregelt ist, bezeichnet eine Goldbeschichtung von mindestens 10 Karat (416‰) und einer Mindestdicke von 2,5 Mikrometern auf 925er Silber. Ein Schmuckstück, das lediglich als „vergoldet“ bezeichnet wird, darf rechtlich gesehen eine 0,5 Mikrometer dicke Schicht aus 8-karätigem Gold auf einem Grundmetall aus Messing oder einer Zinklegierung aufweisen, was zu einer radikal unterschiedlichen Lebensdauer der Beschichtung führt: wenige Monate gegenüber einem bis zu mehreren Jahren bei Vermeil. Die Odyssea-Kollektion gibt diese Spezifikationen auf jedem Produktblatt an, was einen echten Vergleich zwischen den Artikeln ermöglicht.
Herstellungstechniken und Auswirkungen auf den Halt der Steine
Die Odyssea-Kreationen enthalten häufig Natursteine und Zirkoniumoxide (CZ) in Zargenfassung oder Kornfassung. Die Zargenfassung, auch als Rahmen- oder Kragenfassung bezeichnet, umgibt den Stein mit einem Metallsteg, der auf die Gürtellinie umgelegt wird: Sie bietet maximalen Schutz vor seitlichen Stößen, allerdings auf Kosten einer geringeren Lichtdurchlässigkeit des Steins (weniger Licht dringt von den Seiten ein). Die Kornfassung, bei der kleine, mit dem Meißel eingearbeitete Metallkörner den Stein durch punktuellen Druck halten, lässt mehr Licht durch, weist jedoch eine höhere mechanische Anfälligkeit auf, insbesondere wenn das Schmuckstück wiederholten Stößen auf einer harten Oberfläche ausgesetzt ist. Für die Ringe der Kollektion, die täglich getragen werden, ist die Zargenfassung strukturell besser geeignet als eine traditionelle Krappenfassung.
Die für die Kollektion charakteristischen organischen Konturen, die an stilisierte Wellen, Korallen oder Quallen erinnern, werden im Wachsausschmelzverfahren hergestellt (ein Wachsgussverfahren, bei dem das Wachs vor dem Gießen des geschmolzenen Metalls mit feuerfester Keramik ummantelt wird). Dieses Verfahren ermöglicht geschwungene Geometrien, die mit industrieller Prägung nicht realisierbar sind, erzeugt jedoch eine Metalloberfläche, die etwas poröser ist als bei einem gewalzten Teil: Eine sorgfältige Politur in der Endbearbeitungsphase ist erforderlich, um eine dichte Oberfläche zu erhalten, die gegen das Eindringen von Fettsäuren und Pflegeprodukten resistent ist.
Ein Odyssea-Set zusammenstellen: Kriterien für die Materialkonsistenz
Wenn man mehrere Stücke derselben Kollektion kombiniert, sind zwei Punkte zu beachten. Erstens die Materialkonsistenz: Die Kombination eines rhodinierten 925er-Silber-Anhängers mit einem 18-Karat-Vermeil-Ring am selben Outfit ist unter dem Gesichtspunkt der Haltbarkeit technisch inkonsistent, da die beiden Oberflächen unterschiedliche Lebensdauern und Abriebverhalten aufweisen. Zweitens die Verträglichkeit der Steine: Das Tragen eines Armbands mit Labradorit (Mohs-Härte 6–6,5, ausgeprägte Spaltbarkeit in zwei Richtungen) und eines Armbands mit Spinell (Mohs-Härte 7,5–8, sehr widerstandsfähig) am selben Handgelenk ist nicht unbedenklich. Wiederholte Stöße zwischen den beiden Schmuckstücken beim aktiven Tragen können zu einem Absplitterung am Labradorit führen.
Rhodiniertes 925er Silber: Pflege mit einem trockenen Mikrofasertuch, Ultraschallbehandlung bei Steinen mit Krappenfassung vermeiden, alle 2–3 Jahre professionelle Nachpolitur, um die Oberfläche zu erhalten
18-karätiges Vermeil auf 925er Silber: Längerer Kontakt mit Schweiß, Parfüm und Sonnencreme, die die galvanische Beschichtung chemisch angreifen, ist zu vermeiden; vor dem Duschen und beim Sport ablegen
Eingefasste Natursteine: Reinigung mit lauwarmem Wasser und pH-neutraler Seife (pH 7), weiche Bürste für Feinfassungen, sofort abtrocknen, kein Ultraschallbad für Steine mit Einschlüssen (Smaragd, geölter Naturrubin) oder Spaltbarkeit (Topas, Kunzit)
Warum Kompositionen statt Einzelstücke
Der konkrete Vorteil eines Sets liegt in der Einheitlichkeit des Fassungsdesigns und der Oberflächenbehandlung der einzelnen Stücke. Wenn Ring, Ohrring und Anhänger dieselbe formale Grundlage haben (dasselbe wiederkehrende Motiv, dasselbe Schaftprofil, dieselbe Art von matter oder polierter Oberfläche), ergibt das Ensemble eine visuelle Kohärenz, die eine Zusammenstellung unterschiedlicher Stücke nicht erreichen kann. Was das Material betrifft, so werden die Stücke einer Kollektion aus derselben Metallcharge und mit derselben Beschichtungsdicke hergestellt, was eine ähnliche Alterung garantiert: Die Stücke laufen gleichmäßig an und nutzen sich gleichmäßig ab, ohne Farbunterschiede zwischen dem 2023 gekauften Ring und dem 2025 hinzugefügten Armband eines anderen Modells.
Die Odyssea-Kollektion bietet Zwei- oder Dreiteilige Kompositionen mit stapelbaren Ringen, die so konzipiert sind, dass sie an einem Finger kombiniert werden können, ohne dass übermäßiger Spielraum zwischen den Ringen entsteht. Der Innendurchmesser dieser Ringe ist so kalibriert, dass ein Stapeln ohne kumulativen Druck auf die Haut möglich ist: Dies sollten Sie im technischen Datenblatt überprüfen, wenn Sie beabsichtigen, drei Ringe gleichzeitig zu tragen. Achten Sie dabei darauf, dass der Innendurchmesser jedes Rings Ihrem tatsächlichen, in mm gemessenen Fingerumfang entspricht und nicht einer ungefähren Buchstabengröße.


